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Ihr Ratgeber für ein perfektes Bewerbungsgespräch

Jobinterview

Vorbereitung

Informieren Sie sich vorab über das Unternehmen und sehen Sie die Homepage des Unternehmens an.

Bei den Personalern können Sie durch das Wissen über das Unternehmen sehr gut punkten. Wichtig ist es, dass Sie zum Beispiel

• die Standorte
• die Produkte
• und die Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

des Unternehmens kennen.

Die Anreise

Die Anreise zum Bewerbungsgespräch sollte unbedingt mit einem genügend großen Zeitpuffer eingeplant werden. Mit dem Auto kann es eventuell einen Stau geben oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln kann es zu Ausfällen oder zu Verspätungen kommen. Erscheinen Sie weder zu früh noch zu spät!

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Schuhe geputzt oder sogar poliert sind!

Der erste Eindruck zählt! Die Kleidung und die Körpersprache geben dem Personaler bereits die ersten Signale, ob Sie in das Unternehmen passen oder nicht. Je nach Branche ist der Dresscode unterschiedlich. Informieren Sie sich vorab über den Dresscode des jeweiligen Unternehmens.

Das Bewerbungsgespräch

Stellen Sie sich vor, dass Sie der Interviewer oder die Interviewerin sind. Überlegen Sie sich dabei folgende Frage:

Was müsste der Bewerber Ihnen bieten?

Versetzen Sie sich in das Problem des Entscheiders, das hilft dabei, dass Sie zielorientiert sind. Sie müssen immer liefern, was das Unternehmen sucht. Lesen Sie sich die Stellenausschreibung genau durch, achten Sie darauf was gefordert wird und wo die Überschneidungen liegen. In welchen Punkten können Sie Erfahrung mitbringen und was können Sie erfüllen?

Ein kleiner Tipp

Sie müssen die Namen der beteiligten Personen unbedingt wissen und diese in der richtigen Reihenfolge begrüßen. Zuerst sollten Sie den begrüßen, der in der Hierarchie am höchsten ist, wie beispielsweise den Geschäftsführer.

Ein angebotenes Getränk sollten Sie dankend annehmen, denn wenn Sie es nicht annehmen, dann wird dies womöglich als unhöflich gewertet. Ein Getränk bedeutet nämlich, dass der Personaler Ihnen etwas Gutes tun möchte.

Stellen Sie Ihre sozialen Qualitäten, ihre Persönlichkeit und Ihre fachlichen Qualitäten in den Vordergrund. Erzählen Sie dabei aber nicht einfach Ihren Lebenslauf nach, sondern gehen Sie auf die Punkte genauer ein. Dafür können Sie zu jeder Anforderung das Wichtigste herausnehmen und genauer darauf eingehen.

Die Vorbereitung

Verwenden Sie bei den Erzählungen gerne auch Beispiele. Nehmen Sie eine Erfahrung aus der Vergangenheit und zeigen Sie auf, warum sie dabei so erfolgreich waren. Überlegen Sie sich zum Beispiel, wann Sie in der Vergangenheit mit Ausdauer und Erfolg für ein Unternehmen gearbeitet haben und gehen Sie darauf genauer ein. Eine sehr beliebte Frage ist die Frage nach Ihren Schwächen. Antworten Sie darauf niemals mit „Meine Schwäche ist, dass ich unorganisiert bin“, sondern sagen Sie besser „Ich bin manchmal nicht so gut organisiert, wie ich mir das gerne wünschen würde.“ (relativ). Sie können dieselbe Aussage auch mit einem selten vorkommenden Beispiel erweitern, wie zum Beispiel „Ich bin manchmal nicht so gut organisiert, wenn ich vom Urlaub zurückkomme, denn dann stapelt sich die Arbeit auf meinem Schreibtisch.“ (relativ).

Somit gestehen Sie Ihre Schwäche nur teilweise ein und verwenden auch nicht die Standardantwort „Ich bin sehr ungeduldig und möchte alles gleich erledigt haben.“ (absolut).

Stellen Sie positive Fragen, damit die Menschen ein positives Bild von Ihnen bekommen. Aber Achtung! Bevor Sie etwas Oberflächliches und wenig durchdachte Fragen, stellen Sie besser keine Fragen. Eine mögliche Frage könnte sein „Was muss ein Bewerber oder eine Bewerberin im ersten Monat erreichen, damit Sie richtig zufrieden sind?“

Die Verabschiedung

Bei der Verabschiedung sollten Sie unbedingt darüber reden, wie es nun weiter geht und wann Sie eine Benachrichtigung bekommen. Zusätzlich sollten Sie unbedingt zum Abschluss noch ein Kompliment machen, was Ihnen besonders gut an dem Gespräch gefallen hat.

Nachbereitung:

Notieren Sie sich direkt nach dem Gespräch die wichtigsten Eckpunkte, um das vereinbarte nicht zu vergessen. Dies kann auch nützlich sein, wenn Sie sich bei mehreren Unternehmen bewerben.

Nach dem Vorstellungsgespräch muss etwas Geduld aufgebracht werden. Je nachdem welchen Zeitraum Sie vereinbart haben, können Sie nach ein bis zwei Wochen auch einmal anrufen und erklären, dass Sie sich sehr über eine Zusage freuen würden.

Wenn Sie eine Absage bekommen haben, dann sollten Sie nicht den Kopf hängen lassen und sich überlegen, woran dies gelegen haben könnte und was beim nächsten Mal besser gemacht werden kann.

Tipps & Tricks

Robin
Robin

r.schmid@bundeslandjob.eu

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